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Wirtschaftliche
Blüte nach dem Zweiten
Weltkrieg
1939 war Taufkirchen(Vils) mit 1.765 Einwohnern
noch eine Ortschaft mit eher geringer Bedeutung im Landkreis.
Das änderte
sich nach dem Zweiten Weltkrieg. Viele Gewerbebetriebe wurden
gegründet, darunter eine Weberei, eine Weißbierbrauerei,
eine Wurst- und eine Schuhfabrik. Diese Aktivitäten,
unterstützt von einem starken Zuzug von Heimatvertriebenen,
vor allem aber der Aufbau des Polstermöbelwerks Himolla
führten zu einem ungeahnten wirtschaftlichen Aufschwung.
Auch die Bevölkerungszahlen machten dies deutlich: 1970
waren bereits mehr als 5.000 Einwohner gemeldet.
Heute ist
Himolla mit ca. 900 Beschäftigten einer
der größten Polstermöbelhersteller Europas
und der größte Arbeitgeber nicht nur in Taufkirchen(Vils),
sondern auch im Landkreis Erding. Dem Werksgründer und
Taufkirchener Ehrenbürger Carl Hierl († 12.12.2003;
KOMPASS
12/03, "Zum Tode von Carl Hierl, Ehrenbürger
der Gemeinde Taufkirchen(Vils)") verdankt
der Ort zu großen Teilen seine wirtschaftliche Blüte
in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts und die
Entwicklung zu einem Unterzentrum für die Region.
Archiv
des Rathauses
Die hier dargestellte Geschichte Taufkirchens
stellt nur einen Überblick über die wichtigsten
historischen Ereignisse dar. Sie ist Auszug einer umfassenden
Chronik,
die von Ludwig Tafelmayer stammt. Er war es auch, der in
akribischer Kleinarbeit eine einmalige Sammlung historischer
Zeitzeugnisse zusammenstellte und seit seinem Tod 2007 von Hans Jell bis heute gepflegt wird.
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mit "Das Taufkirchener Gemeindewappen"

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